Trauerbegleitung für Menschen mit Behinderung
Trauerbegleitung  für Menschen mit Behinderung

Dem Verlust Ausdruck verleihen

Trauer findet Ausdruck über die Sinne. Diese sind ein wichtiger Zugang im Leben von Menschen mit Behinderung. Trauer findet Ausdruck in der Natur, in der Bewegung, im Malen, in Ritualen, im Erzählen und Zuhören. Kreativität und Phantasie sind hierbei wertvolle Begleiter um Verluste „begreifbar“ zu machen. Nicht beachtete Trauer verschwindet nicht. Sie bleibt eine offene Wunde und belastet das Seelenleben eines jeden Menschen. Dem verstorbenen Menschen einen neuen Ort geben, ihn nicht loslassen zu müssen, ihn in Gedanken, Bildern, Erzählungen vergangener Tage lebendig zu halten, macht Trauerarbeit zu einem wichtigen Lebensabschnitt auf dem Weg in ein neues, anderes Leben ohne den verstorbenen Menschen. Den behinderten Menschen in seiner Trauer dort abzuholen wo er steht, mit ihm gemeinsam, seinen Fähigkeiten und Vorlieben entsprechend in Aktion zu treten um seiner Trauer Ausdruck verleihen zu können, ist mir ein sehr wichtiges Anliegen.

 

 Ein Beispiel: Kleingruppenarbeit

Wie geht das wohl mit der Urne ?
Druckversion Druckversion | Sitemap
© Petra Spies